Église Saint-Martin, Marmoutier, Elsaß



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Die Abtei von Marmoutier wurde um 589 vom Heiligen Leobard gegründet. Um 724 führte der Wanderbischof Pirmin hier die Benediktinerregel ein und verhalf der Abtei zum Aufschwung. Der Name der Stadt (Mauri Monasterium = Maursmünster, frz. Marmoutier) geht auf den Abt Maurus zurück, der hier wirkte. Benedikt von Anian baute die Abtei 816 nach einem Brand wieder auf. 971 Einweihung einer ottonischen Kirche.

Original
5 Uhr Schlag
1120-1140 Bau der romanischen Kirche. Im 13. Jh erfolgte der Bau des gotischen Lang- und des Querschiffs. Berühmt ist die im Jahre 1709 eingebaute Orgel von Andreas Silbermann (Silbermann-Orgel). Das westliche Massiv mit seinem Blendenschmuck (Löwen, dreiköpfiges Monster) ist eine der schönsten der romanischen Baukunst. Reste von pre-romanischen Gebäuden unter der Kirche. Ausgrabungen in der Krypta mit Funden von mehreren Sarkophagen aus verschiedenen Epochen und der Grabeskrypta des Hl. Leobardus von Irland. Die Abteikirche vereinigt harmonisch Elemente der Romanik und der Gotik.

(Aufnahmen: 10/2003, 8/2008)
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